Fleischige Spezialitäten

Da etwa 80% des Schweizer Kulturlandes für den Ackerbau nicht nutzbar sind, wird auf den Agrarflächen hauptsächlich Tierzucht betrieben. Auf den Grünen Auen und Weiden finden die Tiere ausgewogene und einwandfreie Nahrung. Aus diesem Grund ist das Schweizer Fleisch so schmackhaft. Es gibt auch Spezialitäten, die nur im Klima der Berge hergestellt werden können. Beispiele sind das Walliser Trockenfleisch, Bündnerfleisch und der an der Luft getrocknete Bündner Rohschinken.

Berühmt ist vor allem das Zürcher Geschnetzelte. Man achte auf die Aussprache. Zürcher und nicht Züricher, wie es in Deutschland fast immer genannt wird. Unter Zürcher Geschnetzteltes versteht man ein kurz gebratenes Ragout aus Kalbfleich in Rahmsauce. Das Zürcher wurde erstmals um 1947 in einem Kochbuch erwähnt. Das klassische Zürcher Geschnetztelte wird aus folgenden Zutaten zubereitet: Kalbfleisch, Schalotten, Weißwein, Sahne und Kalbsfond. Abgeschmeckt wird es mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zitonensaft. In einigen Rastaurants werden noch Champignons mit angebraten. Dies ist ein typisches Gericht der Zürcher Regionalküche und wird zumeist mit Rösti serviert.

Rezept Zürcher Geschnetzteltes:

  • 600 gr. Kalbfleisch
  • 2 EL Butter
  • 1 Schalotte oder Zwiebel gehackt
  • 1 dl Weißwein
  • 2 dl Sahme
  • 1 dl Fleischbrühe oder Kalbsfond
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz, Pfeffer nach Bedarf
  • 1 Bund Peterle gehackt
  • Etwas Mehl zum bestäuben

Zuericher Geschentzeles Die Butter in der Pfanne erhitzen, das Fleisch portionsweise einlegen, mit Mehl bestäuben, für ca. 2 Minuten braten und herausnehmen. Das gebratene Fleisch im Ofen bei ca. 60Grad warmstellen.
Die Hitze reduzieren und die Pfanne mit Haushaltsrolle säubern. Butter in die Pfanne geben und heiß werden lassen. Die Schalotten anschwitzen, mit Wein und Kalbsfond ablöschen und den Rahm dazugeben. Zitronensaft nicht vergessen. Das ganze reduzieren lassen. Evtl. mit Stärke etwas andicken. Anschließend das Fleisch dazugeben, würzen und nur noch heiß werden lassen. Auf die Teller anrichten. Dazu passt Rösti oder Teigwaren

Neben Zürcher Geschnetzeltem hat die Schweizer Küche noch mehr zu bieten. Von A -  wie Appenzeller Gitzi bis Z -  wie Zwiebelwähe bleibt kein kulinarischer Wunsch unerfüllt. Auf der Internetseite schweizerseiten.ch finden sie Rezepte die in leicht verständlicher Sprache geschrieben sind und zum Nachkochen einladen. Viel Spaß beim durchstöbern und Kochen.
http://www.schweizerseiten.ch

Schweizer Gourmetfuehrer

Schokoladiges aus der Schweiz

Schweizer Kekse In einem Land, wo die Schokolade zu einem Markenprodukt von globalem Rang geworden ist, haben Confiserien geradezu Kultstatus. Hier sind die Schokoladenprodukte ganz zweifellos von Schweizer Herkunft.

Es sind durchweg Schweizer Chocolatiers, denen die Schöpfung der weltbekannten Schweizer Schokolade zu verdanken ist. Zum Teil sind die Confiserien, aus denen sie einst hervorgingen, bis heute erhalten.

Ausnahmslos kann man sich darauf verlassen, dass alle Schweizer Confiserien sich selbst einer gewissenhaften Qualitätskontrolle unterziehen und nach selbst auferlegten Reinheitsgeboten arbeiten.

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