Kaesefondue

Das traditionelle Schweizer Käsefondue besteht aus einer Mischung von geschmolzenem Käse und Weisswein. Natütlich darf ein ein Schluck Kirschwaser nicht fehlen. Um das Käsefondue einzudicken nimmt man Speisestärke und löst diese am besten in dem Kirschwasser auf. Der Fonduetopf wird mit einer Knoblauchzehe ausgerieben, mit Pfeffer  und Muskat abgeschmeckt.

Kaesefondue Aber das Käsefondue kann mehr als nur gut schmecken. Man kann in vertrauter Runde vor dem Essen Regeln festlegen was passiert, wenn das Brot verloren geht. Das kann, z. b. so aussehen: „Und wer sein Brot in den Käse fallen lässt, der muss:

Abspülen, einen Witz erzählen, den anderen Getränke nachfüllen, den Tisch abräumen, das nächste Fondue besorgen usw. Der Fantasie sind hier keine Genzen gesetzt.

Im Kanton Appenzell kommt in das Fondue nur Appenzeller Käse. Anders verhält es sich im Kanton Freiburg. Hier kommt die Käsesorte Freiburger Vacherin in den Topf, manchmal auch Vacherin und Greyerzer zu gleichen Teilen.

In Genf mischt man 2 Teile Greyerzer und 1 Teil Raclettekäse. Die Einwohner der Ostschweiz favorisieren eine Mischung aus gleichen Teilen Greyerzer, Appenzeller sowie Tilsiter. In der Region Basel weit verbreitet ist eine Mischung aus gleichen Teilen Greyerzer, Vacherin und Appenzeller.

Grundrezept für 4 Personen:

  • 800 gr. Käse ( z.b. 2/3 reifer Greyerzer, 1/3 reifer Emmentaler)
  • 400 ml trockener Wein oder Sekt, Champagner
  • 2-3 Tl. Speisestärke
  • 4 cl. Kirschwasser
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Pfeffer, Muskat
  • ca. 500 gr. Baquette oder Weissbrot (in Würfel geschnitten)

Den Knoblauch schälen, halbieren und damit das Caquelon (Käsepfanne) ausreiben. Den geriebenen Käse mit dem Wein langsam bei kleiner Hitze für ca. 20-25 Minuten im Caquelon auf dem Herd durch ständiges Umrühren schmelzen lassen. Ist der Käse vollkommen geschmolzen, die Speisestärke und das Kirschwasser verrühren und beigeben. Unter weiterem Umrühren ein paar Minuten auf hoher Flamme zähflüssig kochen, mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und anrichten.

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Schokoladiges aus der Schweiz

Schweizer Kekse In einem Land, wo die Schokolade zu einem Markenprodukt von globalem Rang geworden ist, haben Confiserien geradezu Kultstatus. Hier sind die Schokoladenprodukte ganz zweifellos von Schweizer Herkunft.

Es sind durchweg Schweizer Chocolatiers, denen die Schöpfung der weltbekannten Schweizer Schokolade zu verdanken ist. Zum Teil sind die Confiserien, aus denen sie einst hervorgingen, bis heute erhalten.

Ausnahmslos kann man sich darauf verlassen, dass alle Schweizer Confiserien sich selbst einer gewissenhaften Qualitätskontrolle unterziehen und nach selbst auferlegten Reinheitsgeboten arbeiten.

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